Blick auf den Kö-Graben
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PLÄNE FÜR ZUKUNFT DER KÖ NEHMEN GESTALT AN

Stadt plant umfassende Neugestaltung der östlichen Königsallee

24.06.2026

Die Landeshauptstadt Düsseldorf treibt die Planungen für die Weiterentwicklung der Königsallee voran. Im Fokus steht dabei die östliche Seite der Prachtmeile zwischen Graf-Adolf-Straße und Blumenstraße. Noch vor der Sommerpause sollen die politischen Gremien über das Projekt beraten und die Weichen für die Umsetzung stellen.

Mit einem Investitionsvolumen von rund zehn Millionen Euro verfolgt die Stadt das Ziel, die Aufenthaltsqualität auf der Königsallee weiter zu steigern und gleichzeitig die Verkehrsführung neu zu ordnen. Insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende sollen künftig mehr Raum erhalten.

Mehr Platz für Flanieren und Aufenthalt

Ein zentraler Bestandteil der Planungen ist die Aufwertung des öffentlichen Raums entlang des Kö-Grabens. Der bisherige asphaltierte Bereich soll künftig als attraktiver Flanierstreifen dienen und den Aufenthalt auf Düsseldorfs bekanntester Einkaufsstraße angenehmer gestalten.

Darüber hinaus ist die Einrichtung eines sogenannten Multifunktionsstreifens vorgesehen. Dieser Bereich könnte künftig für Außengastronomie, Veranstaltungen, Lieferverkehre, Kurzzeitparken oder Sharing-Angebote genutzt werden und die Flexibilität entlang der Geschäftsfronten erhöhen.

Neuer Radweg auf der Ostseite

Kernstück der Neugestaltung ist ein neuer, durchgängiger Radweg auf der östlichen Seite der Königsallee. Die Stadt reagiert damit auf die hohe Zahl von Radfahrenden, die täglich die Kö nutzen.

Geplant ist ein mehr als drei Meter breiter Zweirichtungsradweg, der entlang der Fahrbahn geführt wird. Zusätzliche Sicherheitszonen sollen Konflikte zwischen Radverkehr und parkenden Fahrzeugen vermeiden. Auch an den Kreuzungen sind Anpassungen vorgesehen, um den Radverkehr sicherer und komfortabler durch die Innenstadt zu führen.

Weniger Stellplätze für Autos

Mit der Neuordnung des Straßenraums geht auch eine Reduzierung der Parkflächen einher. Die bisherigen Schrägparkplätze entlang des Kö-Grabens sollen künftig durch Längsparkplätze ersetzt werden. Dadurch verringert sich die Anzahl der Stellplätze deutlich.

Zudem wird die Fahrbahn für den motorisierten Verkehr schmaler gestaltet. Nach Angaben der Stadt soll die verbleibende Breite jedoch weiterhin ausreichend für den Verkehrsfluss sowie Ein- und Ausparkvorgänge sein.

Umsetzung frühestens ab 2029

Neben der Neuaufteilung des Straßenraums sind zahlreiche begleitende Maßnahmen geplant. Dazu gehören Anpassungen an Ampelanlagen, neue Querungsmöglichkeiten für Radfahrende sowie die Verlegung von Stadtmobiliar und Ladeinfrastruktur.

Nach aktuellem Stand könnte die Umsetzung der Maßnahmen frühestens im Jahr 2029 realisiert werden. Bis dahin stehen noch politische Entscheidungen sowie weitere Detailplanungen an. Die Neugestaltung soll die Königsallee langfristig als Einkaufs-, Aufenthalts- und Begegnungsort stärken und zugleich den Anforderungen einer modernen Innenstadt gerecht werden.

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